Das Sein nach dem Tod ist etwas, über das jeder nur spekulieren kann.
Aber was ist kurz vor dem Tod, und was ist mit den Menschen die mit unserem Tod umgehen oder ihn eventuell sogar "beschließen" müssen?
Zum Beispiel im Fall eines Unfalles werden eure Eltern vielleicht in die Situation kommen, darüber entscheiden zu müssen ob man euch am Leben erhält oder nicht. Sie müssen entscheiden ob Ihr als "Häufchen Elend" dass nur noch da sitzt komplett gelähmt und nicht mehr in der Lage zu sprechen/reagieren noch zig Jahre in einem Bett liegen sollt. Kein Wünschenswertes Dasein, oder?
Mit meinem Beitrag möchte ich euch - zum Teil auch sehr Jungen Leuten - das Testament aber vor allem, die
Patientenverfügung
Eine Patientenverfügung ist eine schriftliche Vorausverfügung einer Person für den Fall, dass sie ihren Willen nicht mehr (wirksam) erklären kann. Sie bezieht sich auf medizinische Maßnahmen wie ärztliche Heileingriffe und steht meist im Zusammenhang mit der Verweigerung lebensverlängernder Maßnahmen. Was genau unter einer Patientenverfügung zu verstehen ist, richtet sich nach der jeweiligen (nationalen) Rechtsordnung.
ans Herz legen.
Diese Patientenverfügung mit euren Eltern, Geschwistern, Ehepartnern die wichtigsten Entscheidungen ab. So seid Ihr einerseits sicher, dass nichts mit euch gemacht wird was ihr nicht wollt und umgekehrt, aber vor allem nehmt ihr euren Hinterbliebenen die Qual ab, über eurer Leben entscheiden und mit der Entscheidung vor allem bis ans eigene Ende leben zu müssen.
Eltern und Angehörige entscheiden natürlich in den meisten Fällen nach dem Herz, was oft dazu führt das Unfallopfer etc. Jahre lang ein qualvolles Dasein erleben, dass sie sich selbst gerne erspart hätten.
Die Patientenverfügung ist erst ab 18 Jahren möglich, aber alle die jünger sind, sollten sich ebenso Gedanken über den Fall der Fälle machen und ein ganz sachliches und ehrliches Gespräch mit den Eltern suchen. Besprecht, wie (in welchen Zuständen) ihr noch Leben möchtet, und wie nicht. Sagt wo vor ihr Angst habt, was ihr möchtet und was nicht. Der Tod ist ein Ereignis, das man so gut wie möglich planen sollte. Nur so haben wir die Möglichkeit für alle das beste und auch den leichtesten Weg zu finden damit umzugehen.
In diesem Kontext möchte ich nur noch kurz die Organspende erwähnen. Auch Blutspenden helfen Leben zu retten!
Ich selbst habe ein Testament, eine Patientenverfügung und bin Organspender. Wenn ich durch meinen Tod die Möglichkeit habe einem oder mehreren anderen das Leben zu retten oder zumindest noch um einige Jahre zu verlängern, dann ist mir das doch tausend mal lieber als meine Organe verbrennen oder in einem Loch vergammeln zu lassen.
Wenn Ihr Fragen dazu habt könnt ihr mich gerne anschreiben.