Pseudologia phantastica

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T$CHAU BLOGS - Pseudologia phantastica


Einleitung

Soo, da wäre mein zweiter Blog Online! Ich habe dieses Thema gewählt aufgrund eigener Lebenserfahrung in diesem Bereich. Ich wollte eigentlich gleich paralell zu diesem Blog ein Video dazu drehen aber habe das bisschen unterschätzt, möchte was ordentliches Abliefern, dementsprechend, konzipiere & rüste ich um im Bereich Video, bevor dort weiter großartig geuploadet wird.



Was ist überhaupt Pseudologie?


Vielleicht haben manche von euch diesen Begriff noch gar nicht gehört, macht nichts, kann nämlich auch sein, dass ihr dafür mal von Mythomanie gehört gehabt.

Pseudologie kommt aus dem altgrischichen, pseudos genannt, steht für falsch und logie. Pseudologie oder Mythomanie könnt ihr als Konzept zur Verhaltensbeschreibung von Menschen sehen, die vermerht den Drang zum lügen haben. Pseudologie ist ein annerkantes Symptom, dennoch herrscht bis heute keine Einigung darüber, ob es ebenso die Kriterien einer eigenständigen psychischen Störung erfüllt.



Geschichte / Erklärung der Pseudologie

Der Begriff Pseudologia phantastica ("Lügensucht") wird in der Psychiatrie seit Anton Delbrück (1891) für die Beschreibung "Drang zum krankhaften Lügen und Übertreiben" genutzt.

In der heutigen Zeit hört man diesbezüglich auch des öfteren von "pathologisches Lügen". Das Münchhausen-Syndrom wiederspiegelt eine besondere Form der Pseudologia phantastica dar. Ein Patient mit dem Münchhausen-Syndrom erfindet körperliche Schmerzen und untermauert diese mittels Lügen, das Ziel dieser lügen ist Aufmerksamkeit zu erhalten.


Die moderne psychiatrische Klassifikation ordnet diese Störung unter "andere Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen oder artifizielle Störung" ein.

Im Vergleich zum Wahnhaften Rahmen einer Psychose oder anhaltender wahnhaften Störung nach (ICD-10: F20, F22) gesehen ist es dem Pseudologen möglich seine Überzeugung im Licht der Realität zu revidieren.

Es ist aber zu beachten dass diese Störung längere Phasen betreibt als das selbstbefinden der Realiät. Damit ist gemeint, dass man diese Geschichte so oft Erfunden oder Übertrieben erzählt, dass man selber irgendwann denkt, sie sei wahr.


Weitere Fakten der Pseudologie

Zwanghaftes Lügen ist zum einem eine moralische Schwäche und zum anderen eine psychische Störung. Die jeweiligen Patienten erfinden immer neue Unwahrheitsgemäße Geschichten, dies dient der Verdrändung von traumatischen Erlebnissen. Dabei verzerren sie die Wirklichkeit, diese werden an eigene Empfindungen angepasst. Die Erzählungen sind oft Realitätsnah gehalten, die dahinter steckende Störung, ist also nicht leicht zu erkennen. Anders sieht es aber aus wenn das Trauma ihren Ursprung in Isolation, Einsamkeit oder Minderwertigkeitskomplexen findet.


Spätere Erkenntnisse

Heinz Kohut lieferte 1971 einen tiefenpsychologischen Beitrag zum besseren Verständnis bezüglich der Neigung zur Unwahrheit. Hierbei unterscheit er Lügen, die vom Boden gesehen, einer nicht ausreichenden Verinnerlichung der normengebenden Eltern im Rahmen des so genannten Ödipuskomplexes entstanden und somit psychotherapeutiosch besser zugänglich sind, von Lügen als Folgen einer frühkindlichen Verwahrlosung.Die Menschen, die schon seit ihrer Säuglingszeit auf idealisierbare Eltern verzichten mussten, ersetzen diesen Verlust durch die Kräfte der eigenen Phantasie


Die zur Schau gestellte Verachtung für jegliche Werte und Ideale diene als Schutz und Verleugnung jenen der Sehnsucht, die sich nach einer idealisierbaren Elternfigur richtet. Die Geschicklichkeit und der damit verbundende Stolz bezüglich der Manipulation der Umwelt, sitzt bei den jeweiligen Patienten sehr tief. Diese Manipulationen dienen zusätzlich dazu, zu verhindern, dass Leere sowie Mangel an Selbstwertgefühl an die Stelle der fortwährend krimininellen Aktivität des Größen-Selbst, in Wort oder Tat, treten.


Therapiemöglichkeiten der Störung

Das zwanghafte Lügen ist ein Begleitsymptom. Aus diesem Grund wird der Therapeut immer die zugrunde liegende Erkrankung angehen, gesprochen von der narzistischen Störung, das Trauma oder die Angststörung. Der Patient muss für eine erfolgreiche Therapie aber willens sein, eine positive Verhaltensänderung durchzuführen. Trotz dessen dass er vielleicht gewillt sein, werden vermehrt Versuche seinerseits durchgeführt, den therapierenden Facharzt anzulügen. Die Patienten bewerten die Qualität und Fähigkeiten des Therapeuten an der erfolgreichen Aufdeckrate seiner Lügen. Die meisten Pseudologen empfinden kaum Schuldgefühle oder Leidensdruck, denn es ist ja eine relative Erfolgreiche Tatik bezüglich dem Umgang mit anderen Menschen.

Die erste Hürde des Therapeuten ist also dem Pseudologen, eine Motivation zu vermitteln & die Vorteile des Schwindel-Stopps zu vermitteln. Hierbei ist auf jegliche moralische Zuweisung zu verzichten. Der Patient soll kein Schamgefühl befinden, sondern ist es angedacht seine Persönlichkeit zu stabilisieren und sein Selbstwertgefühl zu stärken. Je mehr Kraft sein Selbst bekommt, desto weniger lügt er.




Meine Wahrnehmung in dieser Zeit

Wie mal kurz angeschnitten, habe ich selber eine lange Zeit den drang zum zwanghaften Lügen gespürt. Ich berichte hier mal meine Meinung und Ansicht bezüglich der Thematik. Also an aller erste Stelle muss ich sagen, dass diese Störung verdammt gut erforscht wurde. Ich kann so gut wie alles bestäigen, abzüglich minimalen Änderungen, dazu sei aber gesagt, dass das meine Wahrnehmung in der Zeit war & diese mit großer Wahrscheinlichkeit etwas verzerrt war.

Ich selber habe narzistische Eigenschaften und ein Trauma in der frühkindlichen Zeit erlitten. Das sehr lang ersehnte Gefühl von Dazugehörigkeit habe ich erst in meinem 15. Lebensalter fühlen dürfen und das auch nur bedingt, ich nenne das mal mangelnde Sozial Kompetenz.


Ich selber sehe das pathologische Lügen als eine wahnsinnige kreative Art des Übertreibung & Lügen an. Es kommt vor, an dem dein gegenüber dich erst mit Misstrauen oder Fakten konfrontiert, man diese aber gekonnt verdreht & die eigenen Aussagen als die wahre Realität wirken lässt, dass ist eine verdammt heftige Art der Manipulation. Ansonsten fällt es einem leicht, realitätsnahe oder mögliche Geschichten ohne großartigen Nachweise, festzuhalten, der Gegenüber sieht dich als absolut Vertrauenswürdig an weil du keine Hinweise auf falschaussagen von dir gibst.


Habe ich gemerkt.. dass ich mein ganzes Umfeld lange manipulierte? Anfangs ja und ich sagte mir auch öfter, "Ich lasse das es ja bald sein, ich versuche Abstand von den betroffnen angelogenen / manipulierten Mitmenschen zu halten und fange an die Wahrheit zu sagen", doch habe ich mich verschaut, wurden Lügen und Drang nicht weniger, sondern mehr. Irgendwann habe ich die Storys so oft unwahrheitsgetreu erzählt, dass ich dachte, sie wären wahr. In den Phasen wo ich merkte, dass ich die ganze Zeit lüge, litt mein Selbstwertgefühl sehr darunter, ich wollte die Sachen die ich meinem Mitmenschen erzähle, auch sein und nicht nur dem Schein dahin trotzen.

Zur heutigen Zeit möchte ich sagen, dass meine Kreativität diesbezüglich nicht unbedingt weniger geworden ist, ich aber nicht mehr lüge & wenn ich heute (meistens in greifbarer Nähe) merke, dass ich etwas übertrieben habe etc., korrigiere ich die Aussage bei der Person.


Abschluss

So, das war dann mit dem Blog.. gerne nehme ich konstruktive Kritik sowie Anregungen entgegen. Hinsichtlich der leserlichkeit, sollte es so besser sein. T$CHAU IST RAUS...!!



QUELLEN

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Was ist überhaupt Pseudologie

Geschichte / Erklärung der Pseudologie

Spätere Erkenntnisse

WIKIPEDIA -> https://cutt.ly/2v8cnp7



Weitere Fakten der Pseudologie

HEILPRAXISNET-> https://cutt.ly/Mv8cZOBä


Therapiemöglichkeiten der Störung

HEILPRAXISNET-> https://cutt.ly/uv8vaou


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