Über die Aztecas ist nicht viel bekannt. Sie verstecken starkes und gewaltvolles Verhalten hinter der "Chicanó" Ehre. Alte Generationen haben nicht einmal Rauschmittel zu sich genommen und wenn doch war dies immer knapp innerhalb der Gang. Viele von ihnen gingen neben der kriminellen Schiene zusätzlich arbeiten. Es war eine Frage der Ehre. "La Rassa" Sie sind schon Jahre im Krieg um Los Santos involviert und es gab Zeiten da waren sie eine der größten Latino Gangs San Andreas. 2013 betreiben die Varrios Los Aztecas unter anderem den Waffenhandel in Blaine County. Ortega.
Heut zu Tage sind die Regeln der damaligen Ehre etwas veraltet. Die meisten Mitglieder rauchen Gras oder ziehen hier und da mal eine Bahn Kokain. Ganz Harte Drogen wie Heroin oder Crystal sind dennoch verpönt. Auch sind nicht mehr all zu viele der Aztecas arbeiten. Manch einer ist nur am dealen und konsumieren... Zu dem gibt es keine Set's mehr in der Vorstadt. Sie haben sich größten Teils aufgelöst, doch wenn einer Hilfe braucht und man sich kennt, hilft man sich auch. Zu erkennen sind sie an weiter Kleidung und türkisen Bandanas oder Kleidung in einem hellen blau. Anders als in anderen Gangs gibt es hier auch ältere Mitglieder die den jungen Latinos versuchen Ehre und Rückgrat zu geben. Als Mitglied dieser Gang hat man es schon weit gebracht. Zwar sind die Geschäfte der Zeit unorganisiert aber alte Regeln wie "Blood in Blood out" sind noch stark vertreten bei den übergebliebenen Aztecas. "No putas en la zona.“
Wo fange ich an bei der Geschichte dieser Gang in einer Neuzeit. Wie John Gottie in seiner schäbigen Zelle sprach: "Sie werden die Omertá vermissen. Denn die Kriminellen werden wie Tiere und haben keine Regeln mehr." Wieso ich da anfange? Genau das ist der Punkt bei den Aztecas. Einst in den hinteren Gassen von Los Santos Südteil der Stadt gab es noch die Chicanó Ehre, La Rassa! Alte Gangs wie die Azteca haben eben dafür gesorgt. Selbst die höheren Tiere innerhalb der Gang sind ab und an mal arbeiten gegangen. Genau so hieß es wenn du kein Geld hast und die Geschäfte nicht laufen... gehe nicht klauen oder wir hacken dir den Kopf ab. Und genau da knüpfe ich bei den Aztecas von heute an. Naja das was noch verblieben ist...
Die neue Geschichte beginnt mit einem OG "Oro". Aber er ist natürlich nicht als OG geboren. Sein Vater war ein hohes Tier, welcher Posten genau weiß keiner mehr. Oro hat man von klein auf an für die Gang erzogen. Ein "Pitbull" wie man sagt. Also ein Junge der schon früh getrimmt wird. Schläge, Alkohol und illegale Geschäfte zum üben. Das war sein Leben und sein halbes Leben nur im Block. Selbst heute verlässt er seine Gegend nicht viel. Auch wenn die Zeit der großen Gangs und gefährlichen Straßen so gut wie vorbei ist. Chamberlain, Strawberry und selten die Stadt. Oldschool im Blut. Denn man hat ihn ja auch in dieser Zeit erzogen. Als die Gang beziehungsweise die Sets sich aufgelöst haben ist Oro aus einem klitzekleinen Rand der Stadt nach Strawberry gezogen. Es gab keinen Schutz mehr in der alten Gegend, sie sind alle weggezogen. Also musste er so handeln. Man ließ ihm keine Wahl. In Strawberry hat er sich niedergelassen. Wenn man schon einen Neuanfang hat nicht wieder am Arsch der Erde. Ohne illegale Geschäfte blieb ihn natürlich nur eine Sache: "Arbeiten!". Denn er will die alten Werte wenigstens ein wenig durchsetzen. Anderen das Brot zu nehmen ist einfach beschämend. Und reiche Leute die man zahlen lassen kann kennt er auch nicht. Ja auch ein Aztecá arbeitet mal mit der Cuéte (Knarre). Nur nicht das Brot sondern den silbernen Löffel, falls ihr versteht. Demnach fristete er einen Kredit ab den er für seine Karre geholt hat. Unzählige Momente saß er nur da und brachte Müll weg. Nicht mal weiße Sneaker konnte er sich leisten und die Kleidung war auch sehr knapp. Es war kein Leben sondern ein Zustand. Ja gut es gibt viele Leute die so leben, aber nicht Oro!
Neben der Arbeit baute sich Oro einen Kontakt auf zu heimischen Gangstern in der Southside. Es fing mit kleineren Lieferrungen an die er an einen Kontaktmann brachte. Später dann schon war es mehr und er hat sich selbst ein Bot dazu gekauft um über Seewege die Drogen zu transportieren. Genau so beauftragte er eine Spedition die die Ware in die Nähe des Abgabepunkts brachte. Zusammen mit einem Partner lief dies Geschäft sehr gut und die Kohle regnete so auf die Beiden herab. Leider ist dies nur ein kleiner Kapitel der Geschichte. Die Quelle ist schnell versiegt und Oro tauchte erstmal wieder ab. Doch Los Santos hat ihn zurück in seine Krallen!