Ich würde mich liebend - gerne nochmals zum Thema "Orient" zurückgreifen.
Es tauchen unterschiedliche Fragen im Kopf auf.
Dass in der Sache ein dritter Hase die Finger im Spiel hatte, ist vielen klar.
Ich denke es ist unwichtig jetzt diversen Ländern was zu unterstellen.
Meine persönliche Meinung ist es, dass es überhaupt kein Land "direkt" war sondern die liebe Organisation Al Quaida.
Ich habe direkt unter Anführungszeichen gesetzt. Klar "Al Quaida" ist kein Land, dennoch habe ich die Vermutung dass eine Weltmacht hinter den Terroristen steht. Das sind dennoch Vermutungen. Auch das ist nicht so wichtig, denn früher oder später musste es zur solch einen Reaktion kommen.
Ich war zwar verwundert, dass es jetzt geschah, aber geschehen musste es irgendwann.
Man hat nicht nur im Orient versucht das Feuer zu entfachen, sondern in vielen anderen Regionen der Welt, nur hat es nicht überall funktioniert.
Eine genau so gespannte Situation ist im ostasiatischen Bereich, Kaukasus und Südamerika (Region Venezuela, Kolumbien...). Und sowas könnte auch dort geschehen. Nur wäre es dort kein Bürgerkrieg, sondern wirklicher Krieg.
Tunesien hat die Kettenreaktion in dieser Region ausgelöst, das war zu erwarten (das mit dem Dominoeffekt).
Denn früher oder später hat das Volk einfach satt, 20-50 Jahre diesselbe Leitung im Kasten zu sehen.
Und vor allem zu wissen, dass es in Europa, USA, Russland und anderen Teilen der Welt anders ausschaut.
Durch die Medien hat sich diese Kettenreaktion verschnellert, da die Nachbaarstaaten im Kasten oder Internet sehen konnten, dass es in Tunesien bspw. geklappt hat.
Tunesien ist eigentlich am besten davongekommen, dass hängt aber davon ab, dass es das erste Land war.
Denn mit jeder Revolution reagierten die Regierungen brutaler.
Es sagen viele "USA" das, "USA" das.
Dennoch ist es nich Sinn und Zweck davon, überall nachzuplappern.
USA hat genug Skelette im Schrank, doch sowas hatten sie meiner Meinung nach nicht nötig.
Ägypten bzw. deren Regierung Hosnim Mubarak war ein guter Freund für USA.
Eine stabile Beziehung/Verhältnis.
Als die Revolution in Ägypten losging, wussten die Amerikaner, dass die Ära Mubarak in Ägypten zu Ende sei und stießen sich von Mubarak ab bzw. "halfen" (moralisch) dem Volk, in dem sie Mubarak nicht unterstützen.
Denn sie wussten, dass Mubaraks Regierungszeit sein Ende genommen hat, egal ob 1Monat noch oder 1Tag... somit war es für die USA ungünstig dem Mubarak zu helfen, weil das ägyptische Volk im nachhinein USA beschuldigen würde...
Mubarak ist zwar weg, doch sein Regierungsstil lebt noch, weil im Endzug die Armee an der Regierung ist.
Die Armee war vor der Sache auf der Seite von Mubarak und hat seinen Regierungsstil auch unterstützt.
Lybien ist ein Sonderfall.
Denn es ist ein Land mit vielen Stämmen und da kann die Rede NIE von einer Demokratie sein.
Unmöglich!
Kadafis Stunden als Staatsoberhaupt sind gezählt, keine Frage, aber wer kommt dann an die Macht?
Ein Mitglied eines der vielen Stämme? Ja, denn anders kanns nicht sein. Und glaubt ihr, dass die anderen Stämme damit einverstanden sein werden? Nein, nach 10Jahren wird sich die Situation mit dem neuen Oberhaupt wiederholen.
Russland, USA und Europa machen sich eher Sorgen drum, dass die extremistische Organisation Muslimbrüder nicht an die Macht kommen (was meiner Meinung nach höchstwahrscheinlich aber geschehen wird). http://de.wikipedia.org/wiki/Muslimbr%C3%BCder