Wirst du erneut an derselben Stelle operiert?
Je nach OP könnte ich mir vorstellen, dass die bisherigen Physiotherapie-Sessions ein sanftes Programm im Rahmen einer Frührehabilitation
an den Tag legen, heißt einfaches Stretching, Mobilisationsübungen. Das eigentliche Programm aber beginnt erst, wenn alle OPs abgeschlossen
sind. Es macht ja kein Sinn, auf Hochtouren loszulegen, wenn ein anstehender invasiver Eingriff, den Fortschritt dann wieder zunichte machen könnte.
Die Details dazu kenne ich aber natürlich nicht.
Einen Wechsel solltest du dir gut überlegen, selbst wenn die Möglichkeit besteht. Dass die Therapeuten wechseln ist nicht ungewöhnlich und dient
zur Sicherstellung der Versorgung (und des Geldflusses), wenn jemand ausfällt. Die Lage um den Beruf ist nicht ganz einfach, vor allem kapazitär,
regional mal schlimmer, mal weniger schlimm. Es ist leider normal.
Hat dein erster Physiotherapeut dir nicht erklärt, was der Plan mit deiner Hand insgesamt ist? Ich könnte mir vorstellen, dass die Ziele in etwa so
lauten: Wiederherstellen der Beweglichkeit, Vermeidung von Fehlstellungen und Kontrakturen, Kräftigung der Muskulatur (meist so ab der 7. Woche),
Vermeidung von Verwachsungen und Verklebungen. Also im Grunde genommen: Flexibilität, Mobilisation, Kräftigung.
Insgesamt kann ich aber als Ratschlag geben, gesundheitsrelevante Informationen mit etwas "Nachdruck" an den verantwortlichen Stellen einzuholen.
Dieses Forum ist vielleicht nicht gerade eine geeignete Anlaufstelle.