[v-Server] openVZ oder KVM

  • Guten Tag,


    Ich will mir jetzt ein v-Server bestellen und wollte fragen, ob openVZ auch ausreichend ist oder ob man eigentlich immer KVM nehmen sollte?


    Würde mich über ein paar Informationen freuen :)

  • ob openVZ auch ausreichend


    Ist nur die Frage, wofür ausreichend?


    Was ich zu OpenVZ und KVM gefunden habe, ist folgender Beitrag:

    Zitat


    Definitiv KVM!
    OpenVZ ist dann sehr stark, wenn man auch das Muttersystem unter Kontrolle hat und Konfigurieren kann. Dann kann man auch problemlos Kernelmodule im Container nutzen und z.b. physische Geräte direkt durchreichen. Da macht dann OpenVZ richtig sinn, da man mit minimalem hardware-footprint einen zusätzlichen Server laufen lassen kann und das Muttersystem schlank und "sauber" hält.


    Wenn man nur mit dem Gastsystem arbeitet ist die Vollvirtualisierung (KVM) definitiv besser, da man hier mit einem "kompletten" System arbeitet das sich ohne Einschränkungen wie eine physische Maschine verhält.
    KVM unterstützt seit einiger Zeit auch Ballooning - eventuell bietet der hoster ja darüber auch min/max Speicher an, sodass zur Spitzenlast auch etwas mehr Speicher zur Verfügung steht. Bei Linux-Gästen funktioniert das auch sehr gut - Windows-Gäste nullen einfach dumm den gesamten verfügbaren Speicher beim Start und killen das ballooning damit wieder... :roll:


    Quelle: debianforum.de

  • Naja OpenVZ nutzt halt die Hardware vom Hostsystem für alle anderen virteullen maschinen. Heisst du hast einen Root mit 8 GB arbeitsspeicher welcher aufgeteilt werden möchte auf mehrere virteulle Server, also gibst du diesen z.B. 1 GB ram auf 15 Server verteilt - Das würde gehen, weil der Ram nicht reserviert wird für die einzenen vServer sondern jeder benutzt vom anderen mit. Beim KVM sieht das anders aus. Da könnte man nur 8 vServer mit jeweils 1 GB laufen lassen, da jeder Server diesen auch zugewiesen bekommt. Jeder hat da seine eigene Virtuelle Hardware